Alle unsere Hündinnen bekommen eine größere Pause nach ihrem letzten Wurf.

Darauf legen wir ganz besonderen Wert.

Wir leben mit unseren Hunden und nicht von unseren Hunden! 

Wenn man besonderen Wert auf Aufzuchtbedingungen als Welpenkäufer legt, wartet man einfach bis zum nächsten Wurf. Dennoch ist es wichtig, dass die Hündin nicht verheizt wird, achtet unbedingt beim Welpenkauf und fragt auch den Züchter, wann die Hündin ihren letzten Wurf hatte!

Eine Hündin muss sich nach dem Wurf unbedingt erholen!

Auch wenn es vielleicht länger für den Welpeninteressent dauert, aber ein bisschen Vorfreude ist doch auch schön :-)

Ein paar Tipps zum Welpenkauf:

Wenn Ihr einen Welpen sucht, achtet unbedingt auch auf den IK-Wert der Elterntiere. Leider kommt es allzuoft vor, dass Tiere mit einem IK von über 15- 25 % und noch mehr an Züchter verkauft werden, meistens achtet noch nicht mal der Käufer, somit der Züchter darauf, weil der Welpe ja soooo süß ist und züchtet dann mit dem Tier. Die Welpen dieser Elterntiere kauft Ihr dann, und es könnten massive gesundheitliche Probleme auftreten.

Ausserdem achtet auf die Aufzuchtbedingungen, schaut Euch kritisch die Zuchtstätten an und achtet bitte auch unbedingt auf die Ahnentafel der Elterntiere, wie oft kreuzen sich die Ahnen? Und apropos Ahnen, wo sind die Stammtiere der ersten Würfe der Zuchtstätte? Leben diese Tiere noch da oder mussten sie den Platz für "Jüngere" frei machen? Auch auf so etwas sollte auch ein kritischer Welpenkäufer achten und auch beim Züchter nachfragen. Natürlich hat man vielleicht mehr Hunde als manch anderer Züchter, aber dafür dürfen die "Oldies" bis zu ihrem Lebensabend dort bleiben, haben sie das nicht auch eigentlich verdient? Egal wie viele Welpen geboren wurden, sollten sie doch nach dem Ausscheiden aus der Zucht in ihrem "Rudel" weiter leben dürfen. Ich könnte das gar nicht mit meinem Gewissen vereinbaren!

Seeeeeeehr interessant und der eine oder andere Züchter sollte vielleicht auch mal darüber nachdenken....:

Deckrüdenbegrenzung – das wäre eine Möglichkeit, den IK „einzufrieren“ – was aber leider geschieht, ist das Gegenteil. Es decken einige wenige Rüden alle Zuchthündinnen, damit erhöhen wir den Gesamt-Inzuchtkoeffizienten der Rasse und mindern die genetische Vielfalt, denn es entstehen ja viele „Halbgeschwister“ väterlicherseits. Quelle: (WACHTEL, Hundezucht 2000, S.241)