Aktuelles von den großen Aufspringbachpfötchen

 

Am Sonntag waren wir (Timo und ich) mit Kimara in Rheinböllen. Für mich als Ziehmama von Kimara und Hundeverhaltenstherapeutin wieder sehr schön anzusehen.

Viele Wildtiere und auch Exoten und ein perfektes Hundekind Kimara, das nun bald auch vor der Zuchttauglichkeit steht. Sie hat sich sehr souverän benommen, egal ob mit einem Fuchs Nase an Nase, einer Horde von Rehen, (leider verfüge ich hier von den Rehen über mehrere Videos aber kein Bild) und dann auch gegenüber Kleinkindern, Wildschweinen, Kängeruhs, Ottern, Ziegen, Meerschweinchen, Erdmännchen, Wölfe usw.

Der Hochwildschutzpark ist immer wieder ein Besuch wert, besonders gerne suche ich ihn auf für meine angehende Zuchthunde vom Aufspringbach, um das Verhalten genauer zu beobachten. Hier leben die Rehe oder das Dammwild frei, die Wildtiere sind geballt vorhanden, allerdings durch Elektrozaun geschützt. Hier treffen viele Wildgerüche sehr stark zusammen, ein Hetz- oder Jagdverhalten kann ausgeschlossen werden, wenn der Hund sich ruhig verhält. Natürlich darf er neugierig schauen, aber sollte nicht an Glastrennwände springen oder dem Wild hinterher gehen. Ein Verhalten als "Neugieriges, spielerisches Hinterherlaufen" in einer Bewertung mit einen Kaninchen in kleinem Käfig und nur zuvor abgedeckt mit einer Wolldecke zu beurteilen und dies als keinen Jagdtrieb zu nennen (so in Beurteilungen des ehemaligen Vereins), sehe ich als sehr gewagt an. Hier sind bereits die ersten Jagdsequenzen zu betiteln und wir werden natürlich in der Canilozucht so weit wie möglich genetisch auch versuchen, dies zu verhindern. Durch Selektion ist dies auf jeden Fall möglich, denn ein Leben mit einem Hund der Jagdverhalten zeigt, ist nicht wirklich entspannend. Das Risiko, dass er vom Jäger geschossen wird oder bei seiner "Pirsch nach dem Wild" ernste Verletzungen bekommt, sollte jeden Besitzer dazu veranlassen, einen nicht abrufbaren Hund in dieser Situation an der Leine zu führen.

Egal mit welchem Tier Kimi in Begegnung war, sie hat sich hervorragend verhalten, sie war an der Schleppleine (Leine muss im Park sein, aber ich wollte natürlich ihr auch den Freiraum geben, deshalb die Schleppleine)! Es freut mich wirklich als Ziehmama sehr und ich hoffe, dass sie dieses Wesen auch an ihre Nachkommen mal weiter gibt, wie auch ihre Mami Lieschen. Bevor das aber alles soweit ist, müssen natürlich noch weitere Gesundheits- und weitere Wesens- und Standartstest gemacht werden. Und doch ein so tolles friedliches Verhalten gegenüber Wildtieren freut mich sehr und das wäre schön, wenn alle anderen Beurteilungskriterien auch so positiv laufen werden. Wir werden Euch berichten! Kimara war noch nie zuvor in einem Tierpark, ich wollte es einfach vorab schon mal sehen, wie sie sich verhält. Auf den Spaziergängen läuft sie fast immer frei, Begegnungen mit Wildtieren im Feld kommen öfters vor und auch hier verhält sie sich hervorragend und ist sehr gehorsam.

Hier nun unsere Bilderausbeute: 

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01/27 
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Gestern war ich mit Kimi in Alzey und wir haben uns riesig gefreut, wir haben Saya (Ivy) wiedergesehen, ganz durch Zufall, die beiden Geschwister mochten sich sofort (Vollgeschwister, gleiche Mami, gleicher Papa, aber ein Jahr versetzt)! Was für eine Freude und das einen Tag vor ihrem heutigen 2. Geburtstag!! Saya hat sich prima entwickelt!